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uni'leben 04/2011 - Uni Freiburg

04 2011 unı leben Die Zeitung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg www.leben.uni-freiburg.de 8 campus Students@work Kinder betreuen, Gemüse verkaufen, Post austragen: Womit verdienen Freiburger Studierende ihr Geld? Umfrage und Fotos von Felix Austen Erik Schwichtenberg, 23, Staatsexamen, Physik und Geografie, 6. Semester Ich arbeite für eine Biogärtnerei – auf dem Feld und auf dem Markt. Es ist ein wunderschöner Job, man ist draußen in der Natur und macht was mit seinen Händen. Auf dem Feld be­ kommt man den Sonnenaufgang mit, und ans frühe Aufstehen gewöhnt man sich auch. Ich habe den Morgen regel­ recht lieben gelernt. Auf dem Markt ist manchmal sehr viel los, ab und zu kann man sich aber auch mit den Leuten unterhalten. Dann geht’s ums Essen, Kochen und Bioangelegenheiten. Benjamin Fix, 26, Diplom, Erziehungswissenschaften, 10. Fachsemester Ich leite seit drei Jahren die Bil­ dungstage für FSJler für das Badische Rote Kreuz. Wir planen und führen mehrere einwöchige Seminare im Jahr durch. Ich lerne dabei viel, und das Thema hat auch mit meiner Diplom­ arbeit zu tun. Das Abschlussseminar ist besonders schön, es findet am Garda­see statt. Vor einer Kulisse mit italienischem Flair würdigen wir die Arbeit der FSJler. Viviane Rotter, 23, Staatsexamen, Englisch und Latein, 6. Semester Ich bin Postbotin. Das macht Spaß, solange es nicht regnet. Und ich muss um Punkt fünf nach neun anfangen, keine Minute früher, denn es gibt einen Tarifvertrag. Oft begegnen mir Hunde, die natürlich alle nur spielen wollen. Und Pakete bestellen meistens nur die Leute, die in den obersten Stockwer­ ken wohnen. Manche älteren Leute warten lange auf den Postboten und möchten sich dann gerne unterhalten. Dazu wird mir schon auch mal ein ­Vesperbrot angeboten. Lynn Meissner, 21, Bachelor, Physik, 4. Semester Ich betreue für den Körperbehinder­ tenkindergarten in Zähringen Kinder beim Therapeutischen Reiten. Das Reiten soll bei den Kindern eine stär­ kere Rückenmuskulatur aufbauen, und das Sitzen auf so einem hohen Pferd soll auch ihr Selbstbewusstsein stär­ ken. Ich kümmere mich darum, dass die Pferde rechtzeitig vorbereitet sind und nicht durchgehen, wenn sich die Kinder draufsetzen. Außerdem ist noch eine Therapeutin dabei. Marcel Meyer, 26, Bachelor, Physik und Geografie, 10. Semester Ich war Reiseleiter in Südamerika. Eine Gruppe habe ich durch Chile, ­Bolivien und Peru geführt, eine andere durch Ecuador. Ich musste hauptsäch­ lich Hotels und Busse organisieren und mit den Einheimischen kommunizieren. Es ist schon ein bisschen anstrengend, auf zehn Leute aufzupassen, die noch nie weiter weg waren. Aber wenn die Gruppe nett ist, hat man natürlich viel Spaß. Speziell in Ecuador konnte ich Leute besuchen, die ich von meinem einjährigen Aufenthalt dort kannte. Timon Traub, 21, Staatsexamen, Englisch, Erziehungswissenschaf- ten und Geografie, 2. Semester Ich liefere Pizza aus. Dabei hatte ich schon merkwürdige Erlebnisse. Einmal ging die Tür auf, und vor mir stand eine sehr hübsche Blondine, nur in Unterwäsche. Ich hab sie gefragt, ob die Pizza für sie ist, und sie stöhn­ te „Ja!“. Plötzlich kam ihr Freund mit dicker Wampe aus dem Wohnzimmer gelaufen, grabschte sich die Pizza, zahlte und haute die Tür zu. Aber auch schwitzende Männer im Tanga, die ge­ hofft hatten, eine Frau liefere die Pizza, kommen vor. Marie Garcia, 24, Diplom, Biologie, 8. Semester Ich arbeite in Gundelfingen bei einem Tauch-Center. Ich betreue die Kurse und kümmere mich ums Material. Da herrscht eine super Atmosphäre. Das ist der beste Job, den man haben kann, denn man kann tauchen und lernt viele Leute kennen. Außerdem liebe ich das Meer und das Wasser. Ich würde ­gerne meeresbiologisch arbeiten, ver­ binde also den Job mit dem Studium. Auf Antrag der Albert-Ludwigs-Uni­ versität hat das Ministerium für Wis­ senschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg entschie­ den, die Studienanfängerplätze weiter aufzustocken. Die Universität und das Land reagieren damit auf die steigen­ de Zahl von Studienanfängerinnen und -anfängern, die durch den Abitur- Doppeljahrgang 2012 erwartet wird. Nachdem die Universität Freiburg aus Mitteln des Landes vom Wintersemes­ ter 2007/08 bis zum Wintersemester 2011/12 in drei Tranchen bereits 640 dauerhafte und 125 temporäre Studien­ anfängerplätze neu eingerichtet hat, kommen nun zusätzliche 137 Plätze dazu. Davon sind 120 in sechs geistes­ wissenschaftlichen Lehramtsstudien­ gängen angesiedelt und sieben im Staatsexamensstudiengang Zahn­ medizin. Diese Studiengänge beginnen im Wintersemester 2012/13. Weitere zehn Studienanfängerplätze im Bache­ lorstudiengang Kunstgeschichte wer­ den bereits ab dem kommenden ­Wintersemester 2011/12 zur Verfü­ gung gestellt. Die Förderung und der strukturelle Ausbau werden sich bis 2017 fortsetzen. Fit für den Doppeljahrgang Studieren in Freiburg Muntermacher fürs Studium – gute Fach- literatur und persönliche Beratung. Und in den Semesterferien entspannen mit guter Unterhaltungsliteratur. Unsere Fachbuchhändler/innen: Undownloadable! Buchhandlung Rombach · Telefon 0761/4500.2400 · www.buchhandlung-rombach.de Buchhandlung Walthari · Telefon 0761/38777.2219 · www.buchhandlung-walthari.de In 3 Minuten Ziel erreicht! Bonuskarte für Studierende und Semester-Gewinnspiel semesterkampagne_2011_n_rom_semanz_111,6x158 22.08.11 21:36 Seite 1 Mit meinem Konto nehme ich die Bank aus. Nur contouno maxx, das junge contomaxx, bietet modernes Banking und viele Extras speziell für junge Leute: ISIC-Ausweis • Handyversicherung • TicketService • Reisen mit 5 % Rückvergütung • Kreditkarten • Vergünsti- gungen bei Essen & Trinken, Sport & Fitness, Kunst & Kultur, Ausgehen & Spaß. 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