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uni'leben 01-2012

01 2012 unı leben Die Zeitung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg www.leben.uni-freiburg.de 7campus ‚‚Alle Kreditkarten überziehen und es richtig krachen lassen‘‘ Laut Mayakalender geht die Welt 2012 unter. Was würden Freiburger Studierende davor noch unbedingt machen wollen? Umfrage und Fotos von Lars Schönewerk Monika Ellwarth, Physik, 1. Semester: Ich würde weiterhin studieren. Ich würde damit zwar nicht mehr fertig werden, dafür reicht die Zeit nicht. Aber ich habe Spaß am Studium und will was lernen. Überhaupt würde ich alles ganz normal weitermachen wie bisher. Ich glaube ohnehin nicht an den Weltuntergang, daher wäre es un- nötig, deshalb irgendwas zu ändern. Rico Schulz, Waldwirtschaft und Umwelt, 1. Semester: Mein größter Wunsch ist eine Reise nach China oder Japan. Ich finde die fernöstliche Kultur einfach faszinierend. Dazu bräuchte ich natürlich noch das nötige Kleingeld. Die Reise steht ganz oben, auf Platz 1 der To-do-Liste. Da- nach wäre ich glücklich und könnte zu- frieden auf das Ende der Welt warten. Florian Dold, VWL, 1. Semester: Ich betreibe Kung-Fu. Daher würde ich vor dem Weltuntergang noch an einer Kampfsportmeisterschaft teilneh- men – und selbstverständlich gewin- nen. Eine Indienreise wäre auch toll. Und kurz vor Schluss würde ich noch einmal richtig schick essen gehen. In Begleitung, versteht sich. Felix Westermann und Jens Höggemeier, beide Pharmazie, 7. Semester: Wir würden sofort das Studium schmeißen. Die Welt geht unter, wen interessiert da noch das Staatsexa- men? Dann würden wir alle Kredit- karten überziehen und es richtig kra- chen lassen. Aber auch nicht zu sehr – sonst sind wir schon wieder pleite, lange bevor der Weltuntergang über- haupt losgeht. Mascha Baljer, Latein und Deutsch, 9. Semester: Ich würde in einem Maisfeldlabyrinth spazieren gehen und in einer Kirche laut singen. Egal, ob gerade Leute da sind oder nicht. Kurz vor dem Ende der Welt würde ich mir die Haare grün färben. Das wollte ich schon immer mal tun. Außerdem würde ich gerne noch in einem Segelflugzeug fliegen, die Luft und den Wind spüren. Michaela Butz, Biologie, 1. Semester: Ich würde gerne eine Weltreise ma- chen oder zumindest nach Südostasi- en fliegen. Wahrscheinlich würde aber kein Pilot mehr fliegen, weil niemand mehr arbeiten geht. Daher würde ich mich an einen ruhigen Ort verziehen, mich im Wald auf den Boden legen und nichts tun. Andererseits glaubt eh niemand an den Weltuntergang, also könnte es mit der Weltreise ja vielleicht doch klappen. Prof. Dr. Yiannos Manoli, Inhaber der Fritz-Hüttinger-Professur für Mik- roelektronik am Institut für Mikrosys- temtechnik der Universität Freiburg, erhält von der Baden-Württemberg- Stiftung eine Förderung in Höhe von 50.000 Euro für seine Online-Lern- plattform SpicyVOLTsim. Sie ermög- licht es Studierenden, mit 3-D-Anima- tionen die Interaktion zwischen Strom und Spannung zu simulieren. Die Be- rechnung von elektrischen Schaltkrei- sen ist in Forschung und Lehre moder- ner Mikroelektronik ein wesentliches Werkzeug. Das Programm ist im Inter- net frei verfügbar, intuitiv gut zu bedie- nen und verfügt über Video-Tutorials und einen Helpdesk. Mit dem Preis- geld soll die Plattform neuen Zielgrup- pen, etwa Schülerinnen und Schülern oder Studierenden anderer Diszipli- nen, zugänglich gemacht und dem aktuellen Stand der Technik ange- passt werden. 2010 war Manoli für SpicyVOLTsim mit dem Baden-Würt- tembergischen Landeslehrpreis und dem Universitätslehrpreis der Albert- Ludwigs-Universität ausgezeichnet worden. Schaltkreise simulieren und verstehen www.imtek.uni-freiburg.de/svs Bunte Farbtafeln zieren die gläserne Fassade des Zentrums für Biosystem- analyse (ZBSA) der Universität Frei- burg. „Bewegung und Wandlung“ lau- tet der Titel des Kunstwerks, das im Innenraum variiert wird. Es steht für Fortschritt in der Wissenschaft und in den Kenntnissen über den Menschen, über den Bau und die Wandlungen alles Lebendigen. Um die Vorgänge des Lebens besser zu verstehen, ver- einen Forscherinnen und Forscher am ZBSA experimentelle Methoden der Biologie, Chemie, Medizin und Um- weltwissenschaften mit modellbilden- den Verfahren der Mathematik, Physik und Informatik. Die Konzeption des 85 Meter langen, riegelförmigen Gebäudes, das Ende 2007 fertiggestellt wurde, fördert den fächerübergreifenden Forschungsan- satz. Der Hauptzugang gliedert den Bau in einen Teil mit gemeinschaftlich genutzten Büro- und Seminarräumen und einen Laborbereich. Dazwischen liegt eine viergeschossige Eingangs- halle mit Sitzgelegenheiten und zwei Cafeterien, die den Forschern Gele- genheit zum informellen Austausch bieten. Zudem ermöglichen Trennwän- de in Leichtbauweise, die Räume flexi- bel einzuteilen und so auf wechselnde Anforderungen der Arbeitsgruppen zu reagieren. UniAkzente Ob formschön, funktional oder futuristisch: Die Gebäude der Albert- Ludwigs-Universität setzen Akzente im Freiburger Stadtbild. In einer Serie stellt uni’leben einige der interessantesten Bauten vor. Architektur fördert Austausch von Wolfgang Reichle Kunst am Zentrum für Biosystemanalyse: Die bunten Tafeln symbolisieren den Fortschritt in der Wissenschaft, die Treppe ist gewunden wie ein Erbgutstrang. Foto: Lehmann Prof. Dr. Rolf G. Renner, Germanist und ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Frankreich-Zentrums, erhält vom Ministère de l'Education Nationale de la République Française den Titel „Of- ficier dans l’Ordre des Palmes Acadé- miques“. Bei seinen Lehr- und For- schungsarbeiten zur Literatur des 20. Jahrhunderts und zur Literatur- und Medientheorie stand für Renner stets der Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich im Mittelpunkt. Bereits 1989, im Gründungsjahr des Frank- reich-Zentrums, wurde er Mitglied der Einrichtung. 2000 übernahm Renner den Vorsitz, den er bis zu seiner Eme- ritierung 2010 innehatte. Während dieser Zeit begründete er mehrere Kooperationen mit französischen Uni- versitäten und Forschungseinrich- tungen, aus denen erfolgreiche binationale Masterstudiengänge her- vorgegangen sind. Der Ordre des Palmes Académiques wurde 1808 von Napoleon Bonaparte als Auszeich- nung für Universitätsmitglieder ge- schaffen und ist heute eine der höchs- ten Auszeichnungen der Republik Frankreich für Verdienste um das fran- zösische Bildungswesen. Französischer Bildungsminister ehrt deutschen Germanisten Studieren geht über Probieren. Urbadische Küchen kennen lernen. Gaststätte Zähringer Tor Zähringerstr. 3  79108 Freiburg Tel. 0761 55 73 100 Montag Ruhetag  Parkplätze hinterm Haus Frisch. Gut. Badisch. Biergarten unter Kastanien Den LÖWEN in Ebnet entdecken Für den Löwenhunger und die Lust auf Urgemütlichkeit ✱ Badische und Ungarische Küche ✱ Mittagstisch ✱ Garten-Wirtschaft Mo–Sa 11.30 – 14.30 und 16.30 – 23 Uhr So 11 – 23 Uhr durchgehend Schwarzwaldstraße 233 | Freiburg-Ebnet Schnell da von der PH und nicht weit von der UNI-Bibliothek Telefon 0761.6967 401 www.freiburg-loewen.de