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uni'lernen 2013

Dort, wo die Stadtvillen aufhören und der Schlossberg anfängt, steigen fünf Personen aus einem Kleinbus. Freiburg-Herdern, Halte- stelle Immentalstraße, neun Uhr morgens. Eigentlich Zeit für einen Kaffee. Stattdessen geht es auf Schatzsuche in den Wald. Kra- gen werden hochgeklappt und Ärmel lang- gezogen, sodass die Finger in ihnen verschwinden. Die fünf Schatzsucherinnen und Schatzsucher stehen beisammen und besprechen, was die kleinen schwarzen Geräte in ihren Händen anzeigen. Denn gesucht wird mit dem Global Positioning System, kurz GPS. Und der Schatz? Das sei der Wald, so Michael Scherer-Lorenzen, Professor für Geobotanik am Institut für Bio- logie II der Universität Freiburg. Er testet an diesem Morgen zusammen mit seiner Assis- tentin, einer Studentin, einer Fotografin und einer Journalistin eine neue Exkursionsrou- te, die über den Schlossberg bis zum Stadt- garten führt. Seit 2011 gehört Geocaching zum didaktischen Konzept seines Instituts. Der Schlossberg ruft Warum, wird schnell klar: Um zu lernen, müssen Studierende der Biologie während ihres Studiums immer wieder raus ins Gelände. Allein die Geobotanik bietet im Bachelorstudiengang jedes Sommersemes- ter sechs verschiedene Exkursionen an, die Digitale Schatzsuche Mit Geocaching erklärt die Abteilung Geobotanik der Universität Freiburg Studierenden neuerdings die Pflanzenwelt. uni'lernen2013 38

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