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uni'lernen 2013

WISSEN MIT WEISSWISSEN MIT WEISSWISSEN MIT WEISSWISSEN MIT WEISSWISSEN MIT WEISSLERNIMPULSE WISSEN MIT WEISSWISSEN MIT WEISSLERNIMPULSE Lehrende stellen sich ab und an die Frage, wie sie als Lehrperson sein sollen: Was macht diese Rolle aus? Bin ich Experte, Entertainer oder Vorbild? Soll ich belehren, begleiten oder Studierende beim Lernen beraten? Das eigene Rollenverständnis und das Lehrverhalten hängen von den jeweili- gen Lehrkonzepten ab – und davon, welche Ziele mit der Lehre verbunden sind und wel- che Fähigkeiten und Einstellungen Studie- rende im Studium erwerben sollen. Sehen Lehrende das Ziel des Studiums unter anderem im Aufbau von Forschungs- kompetenz, können sie sich zum Beispiel am Prinzip des „Cognitive Apprenticeship“ orien- tieren. Dabei entwickeln Studierende aus- gehend vom Lernen am Modell, also dem lehrenden Forschenden, anhand geeigneter Lernaufgaben und -aktivitäten ihre eigene Forschungskompetenz. Sie lernen, eigen- ständig zu arbeiten, komplexere Aufgaben zu lösen und ihr Handeln zu reflektieren – vom Novizen zum Experten also. Teach what you practice Das Prinzip des forschenden Lehrens ver- bindet die Rolle des Lehrenden mit der Rolle der Wissenschaftlerin und des Wissen- schaftlers. Es fordert dazu auf, die eigene Forschungspraxis zum Gegenstand der Lehre zu machen, beide Aufgabenbereiche stärker miteinander zu verbinden und die eigenen Interessensfelder mit den Studie- renden zu teilen. Damit sind nicht nur Theo- rien und Forschungsergebnisse, sondern auch Forschungspraktiken und -erfahrungen gemeint. Oder vereinfacht formuliert: Teach what you practice! In ihrem Ratgeber erläutert Silke Weiß, Leiterin der Abteilung Hochschuldidaktik der Universität Freiburg, wie Dozierende ihren Studierenden das Modell des „forschenden Lernens“ nahebringen können – und dabei eine Rollenvielfalt erleben. Belehren oder beraten? uni'lernen2013 54

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