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uni'lernen 2013

LERNAUSBLICKLERNAUSBLICKLERNAUSBLICK uni´lernen: Herr Nückles, warum lernen Studierende anders als Schülerinnen und Schüler? Matthias Nückles: Schülerinnen und Schüler müssen wegen der Schulpflicht in die Schule gehen. Für ein Studium ent- scheidet man sich jedoch freiwillig. Deshalb sind Studierende in der Regel motivierter und zeigen mehr Einsatzbereitschaft und Interesse. Außerdem werden sie sehr viel stärker dazu angehalten, selbstreguliert zu lernen, selbstständig Probleme zu lösen, Lerninhalte miteinander zu verknüpfen und ihr Wissen praktisch anzuwenden. Welche Fehler machen Erstsemester beim Lernen am häufigsten? Oft erwarten Erstsemester, dass ihnen alles vorgesetzt und die Information in angeneh- men Häppchen präsentiert wird. Studierende sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie viel mehr Freiheit haben als an der Schule. Sie können gestalten, sich ausprobieren und individuelle Schwerpunkte wählen. Der in Freiburg angebotene IndiTrack, der Bachelorstudierenden für ein Jahr ermög- licht, sich mit fachfremden Inhalten zu beschäftigen, bietet beispielsweise eine solche Gelegenheit. Lernen will gelernt sein Bücherstapel, Leuchtmarker, Post-its, Schokoladen- riegel: So sieht ein Schreibtisch, an dem gelernt wird, meistens aus – ob er im Zimmer einer Schülerin oder in der Wohngemeinschaft eines Studenten steht. Aber wie unterscheidet sich das Lernen an der Schule vom Lernen im Studium? Anna-Sophia Voulkidis hat Prof. Dr. Matthias Nückles, Leiter der Abteilung Empi- rische Unterrichts- und Schulforschung am Institut für Erziehungswissenschaft, gefragt. Um das Lernen effizient zu gestalten, müssen Studierende und Schüler gut über Lernstrategien Bescheid wissen, sagt Matthias Nückles. FOTO: PATRICK SEEGER Um das Lernen effizientUm das Lernen effizientUm das Lernen effizient uni'lernen2013 56

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