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uni'lernen 2013

LERNLABORLERNLABORLERNLABOR >>> geistige Haltung und die Schule rationalen Denkens.“ Es gehe nicht allein um die Frage, ob eine Lehrveranstaltung didaktisch hervorragend aufbereitet sei oder nicht: „Es sind die Gedan- ken und Haltungen der Lehrenden, die bei den Studierenden hängen bleiben und eine Spur hinterlassen – genauso wie die Haltungen und Gedanken der Studierenden, die Lehrende lernen lassen.“ Diesen „wahren universitären Lehr- und Lernerfolg“, bei dem die Unterscheidung zwischen Lehrenden und Lernenden teilweise verwische, könne man mit Umfragen und Evalu- ationen nicht messen – aber sehr wohl, was ihn wahrscheinlich macht. „Dazu gehören Faktoren wie die Zufriedenheit mit dem Studienangebot, didaktische Qualitäten und das Engagement der Dozierenden und Studierenden“, sagt der Prorektor. Service für Fakultäten Deshalb startete die Universität Ende 2012 eine Online-Befragung von knapp 30.000 Menschen. Dazu zählen Studierende, Lehrende sowie Absolventinnen und Absolventen der Albert- Ludwigs-Universität – ein Projekt, das sich regelmäßig wiederholen soll. Mit den Ergebnis- sen, die ab Mitte 2013 vorliegen werden, soll jedoch kein Fakultätsranking veranstaltet wer- den: „Das wäre der völlig falsche Ansatz“, betont Schanz. „Unsere Aufgabe ist es, Impulse zu setzen und allen Fächern die Möglichkeit zur Reflexion zu geben. Nur dann haben die Umfra- gen einen Sinn.“ Konkret bedeutet das: Die Fakultäten sollen die Daten einsetzen, um die Nicht einen vorgefertigten Kurs durchsetzen, sondern sich über die Richtung verständigen: So beschreibt Heiner Schanz den Ansatz, mit dem das Freiburger Lehrschiff navigiert. FOTO: THOMAS KUNZ uni'lernen2013 4

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