Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

uni'lernen 2013

61 Seit dem Wintersemester 2011/12 müssen Studieninteressierte laut baden-württem- bergischem Landeshochschulgesetz nach- weisen, dass sie sich vor ihrer Studienwahl orientiert haben. Unabhängig davon hat die Abteilung Marketing und Wissensmanage- ment der Universität Freiburg schon 2004 in Kooperation mit dem Institut für Psychologie daran gearbeitet, die Studienorientierung zu verbessern. Das wissenschaftlich fundierte Konzept der OSAs ist seitdem erprobt und weiterentwickelt worden. Bis zu 5.000 Interessierte wöchentlich Durchschnittlich klicken 1.600 Studieninte- ressierte je Woche die OSAs der Universität Freiburg an. In der Bewerbungsphase im Sommer steigt die Zahl auf bis zu 5.000 Interessierte wöchentlich. 1.100 von ihnen bearbeiten einen oder mehrere Online- Studienwahl-Assistenten bis zum Gesamt- feedback. „Dass nicht alle die OSAs bis zu Ende durcharbeiten, schmälert nicht deren Zweck“, betont Störk. „Sie sollen zum Nach- denken anregen: Wer schnell merkt, dass das Fach nicht das richtige ist, beendet den OSA eben früher.“ Momentan entwickelt Laura Störk mit ihren Kolleginnen und Kollegen sieben neue Online-Studienwahl-Assistenten. Das Team erarbeitet gemeinsam mit Studierenden und Dozierenden der jeweiligen Fächer die Inhalte, bereitet diese auf, pflegt sie ein und testet das Gesamtprodukt. „Es ist ein aufwendiges Verfahren. Aber wir wollen sicherstellen, dass die spezifischen Profile der Fächer dargestellt werden. Das unter- scheidet unser Freiburger Angebot von anderen.“ Franziska Richter Laura Störk entwickelt zurzeit mit ihren Kollegen sieben neue Online- Studienwahl-Assistenten. FOTO: FRANZISKA RICHTER „Als Fachschaftsmitglied der Umweltnaturwissenschaften habe ich von dem Projekt erfahren. Am meisten Spaß hatte ich beim Workshop, bei dem ich über meine Erwar- tungen vor dem Studium nachgedacht habe, ob sie sich erfüllt oder nicht erfüllt haben. Meiner Erfahrung nach finden viele den OSA sinnvoll, auch wenn er das Studi- um nicht perfekt abbildet.“ Henriette Tripke, Studentin der Umweltnaturwissenschaften Laura Störk entwickelt zurzeit mit uni'lernen2013 61

Pages